Birte Habel
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Kleine Klimatipps
Dies ist die Stunde .... PDF Drucken
Geschrieben von: Birte   
Freitag, den 07. Mai 2010 um 19:27 Uhr

... die Stunde der Gartenvögel! Sie schlägt an diesem Wochenende, also von heute bis einschließlich Sonntag (7.-9- Mai 2010).

Mach' mit bei Deutschlands größter Vogelzählung. Es ist ganz einfach: Du beobachtest die gefiederten Freunde ganz bequem in Deinem Garten oder vom Balkon aus und meldest dem NABU, was Du im Laufe einer Stunde entdecken konntest.

Unter www.stunde-der-gartenvoegel.de kannst Du alles genau nachlesen.

Dann viel Spaß und Erfolg!

 

 

 
Hanfjeans PDF Drucken
Geschrieben von: Birte   
Samstag, den 24. April 2010 um 21:59 Uhr

Gerade habe ich mir eine Hanfjeans bestellt (bei Hanfare). Inspiriert durch eine Sendung von Quarks & Co. aus dem November hatten wir uns schon vor geraumer Zeit mal schlau gemacht, wo es Jeans aus Hanf gibt. Warum denn jetzt Hanf statt Baumwolle? Hanf ist insgesamt klimafreundlicher. Nicht nur global, sondern auch lokal, also am Körper quasi. Kleidung aus Hanffasern ist haltbarer, als Baumwollprodukte. Hanf ist viel genügsamer, was den Wasserverbrauch angeht. Der Anbau erfordert keinen Dünger und keine Pestizide, wie sie in großen Mengen auf Baumwollplantagen eingesetzt werden müssen. Leider hat Hanf einen schlechten Ruf und deshalb ist es schwierig, z.B. in Deutschland Hanf anzubauen, um die Fasern zu nutzen. Sobald die Hose da ist, gibt es Erfahrungsberichte aus erster Hand.

 
Bienchen und Kätzchen PDF Drucken
Geschrieben von: Birte   
Samstag, den 17. April 2010 um 16:39 Uhr

Weidenkätzchen zu Ostern in die Vase zu stellen, ist eine schöne Zierde. Da Ostern bei mir bis gestern dauerte - da habe ich dann mal die Deko wieder eingesammelt - blieben also auch die Weidensträucher lange stehen. Sie bekamen schon Blätter und in einer Glasvase konnte ich sehen, dass sie auch schon Wurzeln schlugen! Zwischenzeitlich waren wir uns nicht sicher, ob Weiden unter Naturschutz stehen oder nicht. Auch unsere Freunde bei Fehmarn waren sich diesbezüglich uneinig. Nun weiß ich es: Ja, sie stehen unter Naturschutz, denn sie stellen im Frühjahr die erste Nahrung für Bienen und andere Insekten dar. Da dieses Völkchen durch allerlei Umwelteinflüsse eh schon arg gebeutelt ist, sollte man doch in diesem Falle etwas Gutes tun. Wir brauchen die fleißigen Bienchen schließlich für allerlei Bestäubungen in unseren Gärten. Nun habe ich die Sträucher in unseren Garten gepflanzt.

Weiden sind unglaublich regenerationsfähig. Will man Weiden pflanzen, genügt es, ein paar Äste abzuschneiden und sie in den feuchten Boden zu stecken, wo sie schon nach kurzer Zeit Wurzeln schlagen. Auf diese Art und Weise werden Weiden auch bei Hochwasser natürlich verbreitet: Abgebrochene und weggespülte Bäume oder auch nur Äste wachsen dort, wo sie ans Ufer gespült werden, zu einem neuen Baum heran. Gleichzeitig tragen sie durch ihr dichtes Wurzelgeflecht zur natürlichen Ufersicherung bei.

Und wo hatte ich sie denn eigentlich her? Auf dem JH-Gelände musste am Graben eine Weide entfernt werden, da der Abfluss nicht mehr gewährleistet war. Die lag den gesamten Winter auf dem Hof herum. Davon konnte ich mir ein paar Zweige abschneiden.

 
Raus und Augen auf - beim Blumenerde-Kauf! PDF Drucken
Geschrieben von: Birte   
Mittwoch, den 14. April 2010 um 19:59 Uhr

Frühling - die Natur erscheint wieder länger im Licht der Sonne. Die Natur fordert uns mit ihren Gerüchen und Klängen dreist auf, sie neu wahrzunehmen und zu genießen. Ich staune immer wieder, dass der Zeitraum eines Jahres ausreicht, um zu vergessen, wie alles grün wird und die Vögel ihre Nester bauen. Zeit, wieder mehr Fahrrad zu fahren, die schönen Dinge im Alltag zu genießen, Sommerblumen auszusähen und geocachen zu gehen. Apopos aussähen: Dass Blumenerde zumeist aus Torf besteht, muss ich ja kaum noch jemandem erzählen. Torf ist äußerst nährstoffarm, deshalb muss man ihm viel Dünger beimengen. Und das heißt, er ist eigentlich nur der Trägerstoff für den Dünger. Leider ist Blumenerde aus Torf immer noch  d e r  Standard in vielen Supermärkten und die Alternative  o h n e   T o r f   ist aufwändiger zu beschaffen. Man bekommt sie beim Recyclinghof oder auch in gut bestückten größeren Gartenabteilungen. Der Torfabbau für Blumenerde ist Raubbau an der Natur. Moore wachsen nur seeeeehr langsam und sind wichtige CO2-Speicher. Moorschutz ist deshalb Klimaschutz. In Mooren wird organisches Material als Torf angereichert. Der Torf bleibt - im wassergesättigten Boden aufgrund der anaeroroben (Sauerstoffmangel) und sauren Bedingungen - lange erhalten. Ein normales/gesundes Moor ist somit eine Kohlenstoffsenke, es nimmt dauerhaft mehr Kohlenstoff (CO2) auf, als es abgibt und kann damit dem Treibhauseffekt entgegen wirken.

Moore gehören zu den Biotopen, die am längsten dem menschlichen Zugriff getrotzt haben; im 17. Jahrundert waren in Europa noch die meisten Moore aktiv. Deutschland verfügt über ca. 1.5 Mio ha Moorfläche (4,2% der Landesfläche). Allerdings sind davon heute ca. 99% "tot", d.h. entwässert und (zur Torfgewinnung) abgebaut oder landwirtschaftlich bzw. forstwirtschaftlich genutzt. Weltweit sind 20% aller Moore (80 Mio ha) zerstört bzw. beeinträchtigt. Als Folge der Entwässerung kommt der Torf mit Sauerstoff in Berührung. Die organische Substanz wird allmählich abgebaut, dabei wird der darin gespeicherte Kohlenstoff überwiegend als CO2 (sowie als CH4) und gespeicherter Stickstoff als N2O feigesetzt - alle drei Stoffe wirken als "Treibhausgase". Der Abbau entwässerter Moore geht wesentlich schneller als der Torfaufbau in intakten Mooren. Dadurch setzen die weltweit beinträchtigten ca. 20% der Moore inzwischen mehr Kohlenstoff frei als die noch intakten Moore in der gleichen Zeit binden können. Ehemalige Moore können wieder vernässt werden (solange der Torf nicht abgebaut worden ist). Dabei tritt in den ersten Jahren ein zusätzlicher Treibhauseffekt auf, weil Methan freigesetzt wird. Nach einigen Jahren überwiegt jedoch die CO2-Speicherung. Langfristig gehen die Moore dann in ihren natürlichen Zustand über, in dem sie sehr langsam weiter wachsen und dabei weiter Kohlenstoff akkumulieren. Der Erhalt (höchste Priorität) und die Wiedervernässung (zweite Priorität) von Mooren sind daher ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Fazit: Give me moor!

Tipp: "Wege ins Moor" mit der BioS.

 
Tuben-Bastelttipp PDF Drucken
Geschrieben von: Birte   
Sonntag, den 04. April 2010 um 10:14 Uhr

Die meisten Tuben im Bereich der Körperhygiene sind mittlerweile aus Kunststoff. Von einer nahen Verwandten erhielt ich nun den Tipp, wie man diese Tuben effektiv ausnutzen kann. Man nehme eine Schere und schneide die Tube ca. 4-5 cm vom Falzrand entfernt ab. Dann kann man erst einmal sehen, wieviel Inhalt noch in den Ecken steckt. Dieses Teil fungiert nun als Hütchen-Verschluss. Die Schraubkappe wird nun nicht mehr geöffnet. Ich habe diese Methode mit einer Cremetube ausprobiert und bin begeistert! Man kann sie nun ganz ausleeren und kommt länger damit aus. Damit werden auf lange Sicht Energie und Rohstoffe geschont. Kleinvieh macht auch Mist - minimaler Klimaschutz, der Spaß macht!

 
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