Birte Habel
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Geschrieben von: Birte   
Samstag, den 17. April 2010 um 16:35 Uhr

Eine neue Geschichte in der Deutschen Bahn!

 

 

"Sehr geehrte Damen und Herren,

am 16.04.10 saß ich im IC 2315 von Husum nach Bremen. Die Reservierungen konnten nicht angezeigt werden. Viele Fahrgäste, deren Flüge wegen der Vulkanasche gestrichen wurden, stiegen auf die Bahn um und es wurde recht voll und chaotisch, da viele Fahrgäste auf reservierten Plätzen saßen, ohne es zu wissen.

Deshalb fuhren wir in Hamburg mit 10 min. Verspätung ab. Dann kam es irgendwo vor Rotenburg zu Schäden an einem Fenster im Speisewagen. Uns wurde mitgeteilt, dass der Zug von nun an nur mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h weiterfahren könne. Nach einer Weile meldete sich das Zugpersonal erneut und teilte mit, dass der Zug nun doch stoppen würde, damit die defekte Scheibe entfernt werden könnte. Daraufhin hielt der Zug in Ottersberg. Dort hatten wir ca. 50 min. Aufenthalt. Auch in Wagen 5 war noch eine defekte Scheibe rausgehauen worden. Nun wurden vor der Weiterfahrt noch beide Wagen geräumt. Die Fahrgäste verteilten sich noch zusätzlich auf die intakten Wagen. Die Luft wurde immer schlechter, ich bekam Kopfschmerzen und hatte auch bald nichts mehr zu trinken. Es war fast unerträglich.

Statt um 17.41 Uhr kam ich erst um 19.15 Uhr in Bremen an.

Ich fordere Sie erneut auf, Ihre Arbeit besser zu tun. Bitte geben Sie dies auch an Ihre Kolleginnen und Kollegen weiter.

 

Bitte überweisen Sie mir die Entschädigung ..."

So habe ich also meinen frühen Freitagabend verbracht ...


 

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